Das Fusionskraft-Startup Avalanche Energy hat bekannt gegeben, dass sein Prototyp eines Fusionsreaktors ein Plasma auf über 10 Millionen Grad Celsius erhitzt hat. Dies ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur Erzeugung von Fusionsenergie.
Die Fusionsphysiker messen die Temperatur nicht mit einem Thermometer, sondern analysieren die Energie der Teilchen im Plasma anhand eines Metrics, das als Kiloelectronvolt (kEV) bekannt ist. Das Ziel ist es, Bedingungen zu schaffen, die Fusionsreaktionen ermöglichen und dabei mehr Energie freisetzen als benötigt wird.
Im Gegensatz zu anderen Startups, die hohe Summen investiert haben, um diesen Punkt zu erreichen, gab Avalanche an, weniger als 50 Millionen Dollar an Risikokapital ausgegeben zu haben. Ihre kleinen Prototypen deuten darauf hin, dass Fusionskraft möglicherweise in kleineren Maßstäben funktionieren könnte als bei Wettbewerbern üblich.
Die Fusionsreaktoren von Avalanche sind kompakt, was es einfacher macht, sie weiterzuentwickeln. Der Kern des aktuellen Geräts hat einen Durchmesser von nur fünf Zoll und wurde seit letztem Herbst 25 Mal aktualisiert.


